1. Vorbereitung von Rohrverbindungen und Rohren
Stellen Sie vor dem Elektroschmelzschweißen die Qualität der Elektroschmelzrohrverbindungsstücke und -rohre sicher. Überprüfen Sie, ob die Spezifikationen der Rohrverbindungsstücke den Anforderungen entsprechen, einschließlich Rohrdurchmesser, Wandstärke usw. Die Verbindungsoberfläche von Rohren und Rohrverbindungsstücken sollte sauber, trocken und frei von Öl, Staub und Verunreinigungen sein. Bei PE-Rohren und Rohrformstücken sollte zusätzlich die oberflächliche Oxidschicht entfernt werden und die Verbindungsfläche kann mit einem speziellen Reinigungswerkzeug oder Schleifpapier vorsichtig abgewischt werden.
Führen Sie das Rohr bis zur richtigen Einstecktiefe in das Fitting ein. In der Regel befindet sich auf dem Fitting eine Markierung, die die Einstecktiefe anzeigt. Eine zu geringe oder zu große Einstecktiefe beeinträchtigt die Schweißqualität. Eine unzureichende Einstecktiefe kann zu einer unzureichenden Verbindungsfestigkeit führen, und eine übermäßige Einstecktiefe kann zu einer ungleichmäßigen Materialextrusion beim Schweißen führen.
2. Schweißgeräteanschluss und Parametereinstellung
Schließen Sie die Ausgangsleitung des Elektroschmelzschweißgeräts korrekt an den Anschluss oder die Buchse des Elektroschmelzrohranschlussstücks an, um eine feste Verbindung zu gewährleisten und Lockerheit oder schlechten Kontakt während des Schweißens zu verhindern.
Stellen Sie entsprechend Faktoren wie dem Modell und der Spezifikation des Elektroschweißrohrformstücks und dem Material des Rohrs geeignete Schweißparameter wie Schweißspannung und Schweißzeit am Bedienfeld des Schweißgeräts ein. Diese Parameter werden normalerweise vom Hersteller der Rohrverbindungsstücke bereitgestellt. Die strikte Einstellung der Parameter gemäß den Anforderungen des Herstellers ist der Schlüssel zur Gewährleistung der Schweißqualität.
3. Überwachung des Schweißprozesses
Beobachten Sie während des Schweißvorgangs genau den Betriebszustand des Schweißgeräts. Achten Sie darauf, ob die Ausgangsspannung und der Ausgangsstrom des Schweißgeräts stabil sind. Wenn die Spannung oder der Strom stark schwankt, kann dies auf eine instabile Stromversorgung, einen Ausfall des Schweißgeräts oder eine schlechte Verbindung zwischen Rohrverbindungsstücken und Rohren zurückzuführen sein. Das Schweißen sollte rechtzeitig gestoppt und die Ursache überprüft werden.
Gleichzeitig sind einige Elektroschmelzschweißgeräte auch mit Temperaturüberwachungsfunktionen (direkt oder indirekt) ausgestattet. Wenn sich herausstellt, dass die Temperatur des Schweißteils ungewöhnlich hoch ist oder zu langsam ansteigt, muss der Schweißprozess überprüft werden, z. B. um zu prüfen, ob die Rohrverbindungsstücke Qualitätsprobleme aufweisen oder ob externe Faktoren den Schweißprozess stören.
4. Abkühlung und Inspektion nach dem Schweißen
Lassen Sie das Schweißteil nach dem Schweißen auf natürliche Weise abkühlen. Wenden Sie keine äußere Kraft an und bewegen Sie das Schweißteil nicht, um die Schweißqualität nicht zu beeinträchtigen. Die Abkühlzeit hängt von den Spezifikationen der Rohrverbindungen und der Umgebungstemperatur ab und beträgt in der Regel einige Minuten bis mehr als zehn Minuten.
Führen Sie nach dem Abkühlen eine Sichtprüfung des Schweißteils durch. Überprüfen Sie, ob das Schweißteil offensichtliche Mängel wie Poren, Schlackeneinschlüsse und nicht verschmolzene Teile aufweist. Die Schweißqualität kann vorab anhand der Gleichmäßigkeit und Ebenheit des Erscheinungsbilds beurteilt werden. Werden verdächtige Schweißqualitätsprobleme festgestellt, können zur weiteren Prüfung zerstörungsfreie Prüfverfahren (z. B. Ultraschallprüfung, Röntgenprüfung etc., für Anwendungsszenarien mit höheren Anforderungen) eingesetzt werden.






